1000 Kilometer

Die nächsten Tage waren echt schön. Man merkt, dass man den alpenähnlichen Sierras immer näher kommt. Die Landschaft wechselt sich mittlerweile zwischen wüstigen Hügeln und Kieferlandschaften ab. Auch soll es hier vermehrt Schwarzbären geben. Da der eingerissene Essensbeutel mit dem Beef-Jerky und den Ramen-Nudeln jedoch immer im Vorzelt liegt, fühle ich mich relativ sicher. Auch mit dem Wetter haben wir ausnahmsweise Glück. Immer um die Mittagszeit herum bilden sich starke Gewitter, die wir jedoch vor und hinter uns aus der Ferne betrachten können. Irgendwann erreichen wir die 1000-Kilometer-Marke.

Es ist schon komisch. In der ersten Woche hat man noch über das Aufgeben nachgedacht. Die Füße schmerzten und man dachte nicht im Ansatz daran, dass man es weiter als 200 Meilen schafft. Nun zu wissen, dass man 1000 Kilometer gegangen ist, ist schon irgendwie bewegend. Anders kann ich es auch nicht beschreiben.

Der nächste planmäßige Halt ist die Wüstenstadt Rigdecrest.

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